Sind die Flüchtlinge für „uns“ zu teuer?

Die Flüchtlinge in Deutschland bekommen in den ersten 15 Monaten etwa 55 bis 23 € weniger als Hartz IV (je nach Alter). Nach 15 Monaten bekommen sie in den meisten Fällen dasselbe wie Hartz IV.

Die Gesundheitskosten betragen in LU im Schnitt 120 € pro Flüchtling pro Monat.

Als Unterkunftskosten berechnet die Stadt 195 € pro Person in einem 15 qm-Zimmer für bis zu drei Personen ohne eigene Küche oder Bad (!). Und  250 € pro Person bei 4 Personen in einem 30 qm-Appartement inklusive Bad und Küche (!).

Die Stadt LU bekommt vom Land pro Monat 848 € pro Person, solange die Flüchtlinge im Asylverfahren sind.

Die Flüchtlinge geben ihr Geld sofort für den täglichen Bedarf an den örtlichen Einzelhandel. Und   zahlen dabei noch die 19 % Mehrwertsteuer.

Viele Arbeitsplätze wurden in der Flüchtlingsverwaltung und Betreuung geschaffen. Bei den Behörden, den Sozialverbänden und der Security. Menschen haben Arbeit gefunden, zahlen Steuern und Sozialabgaben, benötigen keine Arbeitslosenunterstützung mehr.

Es wurden Unterkünfte und Häuser gebaut, Ankurbelung der Bauwirtschaft.

Das für die Flüchtlinge ausgegebene Geld ist sinnvolles Geld, das nicht nur Menschen weiterhilft, sondern auch noch sofort in den Kreislauf der Wirtschaft einfließt.

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Deutschland kann nicht alle Flüchtlinge der Welt aufnehmen!?!

Die allermeisten Flüchtlinge leben in ärmeren Ländern der Welt: Türkei, Libanon, Kenia, Iran, Pakistan usw. Deutschland verhält sich (wieder) völlig unsolidarisch in der Flüchtlingsaufnahme: Im Dublin-Verfahren muss das Land die Flüchtlinge nehmen, in dem sie zuerst in Europa angekommen sind, z.B. im völlig verarmten Griechenland,  Italien oder Bulgarien. An seinem Reichtum gemessen könnte Deutschland mehr Flüchtlinge aufnehmen als es jetzt tut.

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