Erleichterung bei der Arbeitssuche für Asylbewerber

Wie wir der Rheinpfalz vom 6.8.2016 entnehmen, gilt ab sofort in Rheinland-Pfalz die „Vorrangprüfung“ für Asylbewerber nicht mehr.
Vorrangprüfung heißt, dass das Arbeitsangebot, das ein Flüchtling bekommen hat, vom Arbeitsamt überprüft wird, ob es einen Deutschen oder EU-Ausländer gibt, der diese Stelle ausfüllen könnte. Ist das der Fall, bekommt der Flüchtling keine Arbeitserlaubnis. Arbeitserlaubnis gibt es für sie sowieso nur für eine bestimmte Arbeit, nicht generell.  Die Vorrangprüfung galt bisher in den ersten 15 Monaten des Aufenthaltes.
Auch ist es jetzt erlaubt, dass Asylbewerber bei Leihfirmen arbeiten können.

Diese Änderung ist eine Erleichterung bei der Arbeitssuche.

Aber:
Es bleibt schwer, eine Arbeit zu finden, wenn man die Sprache (noch) nicht fließend kann. Es gibt Schwierigkeiten bei der Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse.
Weiterhin besteht die Prüfung der Beschäftigungsbedingungen (ob die Bezahlung und Arbeitsbedingungen der allgemeinen Tariflage entspricht, z.B. Mindestlohn) was ja sinnvoll ist, aber dieZeit bis zur Arbeitserlaubnis für die angebotene Arbeit verlängert.

Menschen aus den sog. “sicheren Ländern”, ( vor allem Balkanländer) haben absolutes Arbeitsverbot! Wenn sie nach dem 1.12.15 eingereist sind.
Diese hatten bisher am ehesten und schnellsten Arbeit gefunden.

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