Betr.: freie Wohnungen (Artikel der Rheinpfalz am 27.10.18)

Marianne Speck, Mitglied der Initiative „Respekt: Menschen!“ e.V. Ludwigshafen

An das Sozialamt Ludwigshafen, Abteilung Asyl

Betr.: freie Wohnungen (Artikel der Rheinpfalz am 27.10.18)

Ludwigshafen, den 27.10.2018

Sehr geehrte Frau Steeg, sehr geehrter Herr Gerbes, sehr geehrter Herr Eckelt,

der heutigen Zeitung konnte ich entnehmen, dass es leerstehende von der Stadt gemietete Wohnungen gibt.

Ich möchte sie dringend bitten, den Familien aus dem Rampenweg:

  • Familie S. G.H. mit Ehefrau und zwei Kindern
  • Familie D. A. E.mit Ehefrau und drei Kindern
  • Familie K. R. mit zwei großen Kindern

eine von diesen Wohnungen anzubieten.

  • Die Familie H. wohnt seit über zwei Jahren in dem Appartement Nr. 6 in sehr beengten Verhältnissen. Soviel ich weiß ist die Frau schwanger.
  • Die Familie A. wohnt mit 5 Personen in dem Appartement Nr. 5 sehr beengt.
  • Die Kinder von Frau R. sind inzwischen 9 und 16 Jahre alt, so dass es auch dort sehr eng zugeht.

Bei der bestehenden Wohnungsnot wäre es gut, wenn alle Wohnungen in der Stadt genutzt werden könnten.

Vielleicht kann man anstreben, dass die neuen Mieter dann auch selbst Nach-Mieter der Wohnungen werden oder dass Sie zur Not einen befristeten Mietvertrag oder Einweisung mit den Familien machen. Die juristischen Probleme müssten sich eigentlich lösen lassen.

Sie wissen: wenn jemand schon eine Wohnung hat, ist die Chance größer, auch bei der GAG oder anderen Wohnungsgesellschaften eine Wohnung zu bekommen. Sie wissen auch: eine richtige Wohnung ist ein wichtiger Faktor der Integration.

Mit herzlichem Gruß

Marianne Speck